Die Erde ist keine Scheibe

Vor einiger Zeit stolperte ich im Internet über einen Artikel, der das Geistige Heilen zum Inhalt hatte. Wie der Artikelschreiber sehe auch ich Geistiges Heilen als eine sinnvolle, begleitende Mitwirkung zur ärztlichen Behandlung an. Allerdings gehört für mich zu so einer ‚sinnvollen Begleitung’ gerade auch die Psychotherapie oder Entspannungsverfahren wie beispielsweise Qi Gong oder Autogenes Training. Alles, was nicht nur auf den organischen Bereich einwirkt, sondern auch einer psychischen, geistigen Genesung Rechnung trägt, stellt sich für mich als eine ‚sinnvolle Begleitung’ dar.

Die Stirn runzle ich jedoch immer dann, wenn so ein Artikel über Geistiges Heilen Werbungscharakter hat oder mit „altem Wissen“ argumentiert. So las ich unter anderem: „Berichtet nicht auch die Bibel, das Buch aller Bücher, über diese Heilmethode?“

Mit Heilmethode war das Handauflegen gemeint. Ja, die Bibel berichtet darüber. Aber so dargestellt, impliziert diese Aussage, es habe womöglich zu jener Zeit noch eine andere, anerkannte, normalerweise angewandte Heilmethode gegeben. Nein, das Handauflegen war die Regel. Es gab noch keine Medizin. Selbst das Kräuterweiblein oder der Alchimist tauchten erst Jahrhunderte später auf. Jesus unterschied sich aus meiner Sicht von anderen Heilern also dadurch, dass er mit dieser Methode außergewöhnlichen Erfolg hatte, andere wohl eher durchschnittlichen. Dies spricht nun aber eher für diesen Jesus, nicht aber für das Handauflegen.

Dermaßen einseitig dargestellte Artikel, wie auch viele Lebenshilfebücher, behaupten regelmäßig, „verschüttetes“ altes Wissen wäre neu entdeckt worden und stelle eine „wirksame“ Alternative zur Schulmedizin dar. Nein, das alte Wissen wurde überlebt! Die Lebenserwartung heute ist weitaus höher als im Altertum!
Schon 500 Jahre vor Christi bezeichnete Hippokrates die Tuberkulose – er nannte sie natürlich nicht bei ihrem heutigen Namen – als die schlimmste aller Krankheiten, die in fast allen Fällen tödlich verlief. Es dauerte über 2000 Jahre bis der Bazillus entdeckt, die Tuberkulose behandelbar und die Krankheit zurück gedrängt wurde. „Handauflegen“ half da nicht. Man sollte also solche Argumente mit Vorsicht genießen. Sie taugen nicht für eine fundierte Argumentation.

An einer anderen Stelle des Artikels las ich weiter: „Für diese Form des Handauflegens muss der Heiler keine komplizierte Ausbildung absolvieren.“ – Das stimmt!

Deshalb braucht man dafür auch keine 300 Euro für eine Reiki – Einweihung hinzublättern, um zwanzig Handpositionen und die Lebensregeln zu lernen, die man selbst nicht einmal annähernd lebt. Das Geld, oder besser diesen „Energieaustausch“ kann man sich sparen. Und der Meister selbst möge sich fragen, ob er seine Meister-Einweihung nur erlangt hat, um in Wochenendseminaren neue Möchtegernheiler zu rekrutieren.

Grundsätzlich stehe ich alternativen Heilmethoden – und dazu zähle ich auch das Handauflegen – positiv gegenüber. Wie könnte man das, wenn man weiß, dass sich selbst ein weinendes Kind durch Berührung beruhigt. Diese Heilmethoden sind aber nicht „besser“, weil sie schon so alt sind oder so unkompliziert erlernt werden können, sondern sie stellen eine weitere Behandlungsmöglichkeit dar, wenn andere Behandlungsmethoden schon ausgeschöpft wurden oder ergänzen diese eben. Mich selbst nervt dieses ständige Anbieten dieser Dienstleistungen mit den oben angeführten Argumenten.

Ich erlitt vor einiger Zeit einen Herzinfarkt. Mit Handauflegen setzte man mir keinen Stent und führte so auch keine Bypass-Operation durch. Für mich gab es nach dem heutigen Stand der Medizin keine Alternative! Und noch vor vierzig Jahren wäre ich an diesem Infarkt wahrscheinlich gestorben. Zur Zeit Jesu wäre ich mit absoluter Sicherheit tot gewesen.

Altes Wissen gehört nun einmal ins Altertum. Die Erde ist auch keine Scheibe!

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Den inneren Prozessen Ausdruck verleihen

Kunst gleicht für mich einer Wiedergeburt dessen, was wir an Eindrücken, Erlebnissen und Gefühlen aus der Umwelt aufnehmen. Dies wird unbewusst verarbeitet, transformiert und als etwas neu Geschaffenes wieder an die Außenwelt zurückgegeben.

Innere Glaubenssätze, frühe Prägungen, Wahrnehmungsfilter, aber auch die jeweilige Tagesverfassung beeinflussen dabei den inneren Verarbeitungsprozess und mit jedem Kunstwerk, das geschaffen wird, ist etwas Neues, Individuelles geboren worden.
Seelenfeuer

Diesen inneren Prozessen durch gestalterisches Wirken – gleich welcher Art – Ausdruck zu verleihen, bedeutet für mich Kunst.

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Wenn ich schreibe, male oder gestalte, wenn ich eigene Songs zur Gitarre singe, wenn ich Text und Bild zusammen bringe, bin ich in Kontakt mit mir und dem, was in mir ist. Ich erlebe das als etwas sehr Persönliches, Eigenes und ich bin durchaus geneigt, diese Prozesse als meine individuelle, spirituelle Erfahrung zu bezeichnen. Eine andere Definition dafür finde ich zurzeit nicht.

© rh

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Gerne lade ich Sie ein, auch einmal meine Homepage zu besuchen, und vielleicht haben Sie ja auch einmal Lust auf eine Autorenlesung. Eine schöne Zeit wünsche ich Ihnen

Rolf Höge

Kleben am ersten Schluck

Kürzlich fragte mich jemand, wie ich in all den Jahren der Abstinenz mit Saufdruck umgegangen sei.

Was ist das – Saufdruck? Es beginnt mit einem Impuls, dem ein Erinnern folgt, meistens an das Angenehme, das im ersten Schluck liegt. Daran klebst du dann, bis du dem Druck nachgibst und zur Flasche greifst. Deses ‚Kleben‘ bezeichnen wir als ‚Saufdruck‘.

Es geht also darum, mental an den letzten Schluck zu kommen. Das ist meistens der Schluck, bevor du in deiner Kotze landest und alles, was du dir wieder aufgebaut hast, vor dir in Scherben liegt. Gelingt es dir, schüttelst du dich kurz und…wow…überstanden. Rückfallgefahr gemeistert. Jetzt, und zwar wirklich erst jetzt, kannst du dir überlegen, was diesen Impuls ausgelöst hat und wie du zukünftig damit umgehst.

Aber wie kommt man nun in akuten Situationen von diesem ‚Kleben am ersten Schluck‘ weg? Hier zeige ich dir meine Vorgehensweise, die ich heute noch, wenn auch selten, noch praktiziere:

1.Sofort ein grundsätzliches, demonstratives „Nein!“ setzen. Dieses ‚Nein‘ muss nach außen kommen, d.h. nicht nur als Gedanke im Kopf sein und dort vor sich hin schwingen. Ich habe dazu beispielsweise demonstrativ die Luft ausgeblasen oder das ‚Nein‘ heraus geschrien.

2.Sofort (!) einen Unterbrecher setzen und aus der Situation ‚aussteigen‘, etwas anderes tun. Wenn du gerade irgendwo sitzt, dann stehe auf! Betrachtest du gerade etwas, drehe dich um und schaue weg.

3.Nun gehe das Szenario durch, bis zum letzten Schluck. Stell dir vor, wie du trinkst. Das erste Glas, das zweite, das dritte Glas…Stell dir vor, wie du jegliches Vertrauen wieder verlierst, wie du wieder von vorne anfängst. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

4.Sprich darüber.

Rolf Höge

Wenn auch Sie sich für ein Leben in zufriedener Abstinenz interessieren, lesen Sie doch mein Buch zum Thema: „Trocken. Was nun?“

Aus meinem Projekt ‚Briefwechsel‘

…’Lege deinen Kopf in meinen Arm,‘, möchte ich zu ihm sagen, ‚es gibt nichts zu tun, fange an zu erzählen und wenn es dir gut tut, dann weine.‘

Seit Stunden liege ich wach und denke an meinen Sohn. Nicht an den erwachsenen Sohn, der Häuserwände beschmierte, in Kaufhäusern Parfum stahl, um es an der nächsten Straßenecke zu verkaufen für den nächsten Joint, oder ein bisschen Heroin. Nicht den Sohn, der den Vater so oft belog, kein Versprechen einhielt, wiederholt Suchttherapien abbrach und konsequent den Weg in die Gefängniszelle ging.

An mein Kind denke ich, das ich immer in mir trage an jenem Ort tief in meiner Seele, den ich nicht zu benennen vermag und der so voller Kraft ist und Geborgenheit, dass sich mein Kind dort ausruhen kann, auch wenn sich Eisentüren hinter ihm schließen und die Verletzungen, die es mir zufügte, jetzt gerade brennend nach dieser Flüssigkeit schreien, mit der ich den Schmerz betäuben und ihm für eine Weile entfliehen könnte. Flucht, welch hässliches Wort, doch wie erleichternd für den Moment. Doch der Saufdruck entpuppt sich als ein lediglich vorbeihuschender Gedanke, nicht wert, länger als die Dauer eines aufflammenden Blitzlichtes bei mir zu verweilen.

‚Ruhig, ruhig mein Sohn, schlafe wieder, lege deinen Kopf in meinen Arm und schlafe weiter.‘ – Wo ist der Vater für mich, der einfach nur für mich da gewesen wäre? Mutter, wo bist du? Ich möchte mich einfach nur ausruhen, nur ausruhen. Nein, keine Worte, Mutter, nicht schon wieder Worte, die erklären, was ich nicht auch schon weiß, nicht wieder diese hilfsbereite Erbarmungslosigkeit.

Diese Nacht! Wenn die stummen Schreie in mir gehört werden, kann ich vielleicht endlich loslassen. Dieses zwanghafte Umklammern meiner Gedankenströme. Wie sehr ich mich aus der Einsamkeit heraus wünsche. Keine Kälte mehr, nur warmes Verlangen nach mir, nach dem einzigen Vertrauten. Ihr seid ja alle so weit weg, doch wolltet ihr näher kommen, ich wüsste es zu verhindern.

Ich bin stumm. Und die Nacht schreit so laut, dass ich nicht schlafen kann.
Manchmal gibt es eine stumme Übereinkunft, ein gegenseitiges Wissen. Manchmal, ja manchmal ist es auch wichtig zu hören: ‚Du – ich hab‘ dich lieb.‘

Gerade dann, wenn alles durcheinander läuft…

(rh)

Sind Sie an weiteren Texten oder gar an einer Autorenlesung interessiert? Dann besuchen Sie doch meine Homepage.

Worte als Berührung zwischen Autor und Leser

Lesung in MannheimWorte berühren auf unterschiedliche Weise. Sei es das gefühlvolle Liebesgedicht, die szenische Skizze einer betroffen machenden Realität oder die Humoreske, die zum Schmunzeln einlädt.

Wenn sich die Wege von Autor und Leser für kurze Zeit kreuzen, ist es die Berührung durch den Text, die Begegnung zulässt.

Eine Autorenlesung stellt für mich eine besondere Art der Begegnung dar: eine Begegnung mit dem Ziel, Worte auf die eine oder andere Weise berühren zu lassen und sei es auch nur für die Zeitspanne eines Abends.

Institutionen, Vereine, Gruppen, Cafés…

Haben Sie Interesse an einem Abend mit meinen Texten? Schauen Sie sich auf meiner Homepage um und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Lesezeit: ca. 40 Minuten. Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Vom Trocken-bleiben verstehe ich etwas

Vor kurzem unterhielt ich mich mit einem Alkoholiker, der es einfach nicht schafft trocken zu bleiben. Es war ein schwieriges Gespräch, an dessen Ende ich allerdings einräumen musste, dass er da etwas besser weiß als ich: er kennt alle Wege, um wieder rückfällig zu werden. Sehr kreative Wege teilweise, um sich stets die Rechtfertigung zum Trinken zu holen.

Naja, als trockener Alkoholiker lebe ich weitaus mehr Jahre ohne Alkohol als ich jemals getrunken habe. Daher verstehe ich offensichtlich etwas davon wie man trocken bleibt und zufrieden abstinent lebt.

„Trocken. Was nun?“ ISBN-10: 3844273840

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Sollten Sie auch an meiner Autorenlesung interessiert sein, schauen Sie doch einfach auf meiner Homepage vorbei: http://www.rolf-hoege.de

Gib jedem Schritt seinen eigenen Sinn

Authentische Texte, gefühlvolle Lyrik und wohltuende Heiterkeit waren das Rezept für eine Begegnung zwischen Autor und Leser während der Autorenlesung in der AHG Klinik in Bad Dürkheim, bei der auch der Dialog zwischen den Texten seinen Raum fand und gerne genutzt wurde.

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„Wir sind uns heute wirklich begegnet.“ meinte dazu eine Teilnehmerin. Der Erfolg der gut besuchten Lesung spiegelte sich auch in dem vielfältigen Wunsch der Signaturen im anschließenden Buchverkauf wieder

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‚Gib jedem Schritt seinen eigenen Sinn‘ war eine häufig gewünschte Widmung, die ich den Teilnehmern in das Buch „Berührungen: Lesetexte“ schreiben durfte.

Berührungen-Cover2-Vorders-epubliDas Buch „Berührungen: Lesetexte“ ist im Buchhandel unter der ISBN 978-3844273793 erhältlich.

Sollten Sie auch Interesse an meiner Autorenlesung haben, nehmen Sie bitte über meine Homepage Rolf-Hoege.de mit mir Kontakt auf.

Höher als alle Vernunft

Stell dir vor, aus irgendeinem Grund kommst du von deinem Weg ab und läufst mitten hinein in ein weites Feld aus Kot und Abfall, einem stinkenden Sumpf, der die Beine schwer macht und Kraft kostet. Doch du gehst weiter und mit jedem Meter nimmst du diesen beißenden Geruch nicht mehr so wahr, bis er schließlich ganz verschwindet. Du marschierst weiter und irgendwann wird das Gehen auf diesem Weg für dich zur Normalität. Plötzlich begegnen dir Menschen. Du spürst, sie wollen dich von irgendetwas wegholen, dir etwas zeigen, und sie rufen dir zu, es gebe noch einen anderen Weg ganz in der Nähe. Sie verstehen nicht, weshalb du die Nase rümpfst und verbittert im Gestank läufst.

Und da machst du sie zu deinen Gegnern, die dich vom Weg abbringen wollen, der doch deiner ist. Gegner, die dich belehren wollen, dir ihre Wahrheit überstülpen wollen.
Und Recht hast du, es ist dein Weg, du hattest dich einmal dafür entschieden, ihn zu gehen. Aber du hast dabei vergessen, dass du ihn eigentlich nicht gehen wolltest, aber dann alles vermieden hast, eine andere Richtung einzuschlagen. Du hast jede Übelkeit unterdrückt, den Gestank von Kot in Kauf genommen und dies in deinen Gedanken für dich so lange gerechtfertigt, bis es für dich zur Normalität geworden ist.

Du wirst diese Normalität kaum verlassen können, so lange du nicht vertraust, dass da noch etwas anderes existiert für dich, etwas, was du kennst, irgendwie fühlst, aber nicht mehr benennen kannst. Solange du ausgestreckte Hände als Bedrohung interpretierst und Menschen, die von einer anderen Realität, einem anderen Weg, einem anderen Leben erzählen als Gegner verstehst, wirst du weiter in der Kloake laufen, womöglich irgendwann erwachen und um dich herum stinkt es. Manchmal bedarf es eben eines Stück Vertrauens.

Menschen, die dir so im Laufe der Zeit auf dem eingeschlagenen Lebensweg begegnen, können Impulse sein, einmal etwas anderes auszuprobieren. Du musst nicht auf ihren Wegen wandeln, eher vielleicht dein Feindbild vom Gegner für dich neu überdenken.

Und dann hör in dich hinein, schule dich im Fühlen und vielleicht wirst du da etwas hören oder empfinden, was dir zuflüstert: „Vertrau!“

Manche nennen das Glauben andere Urvertrauen und wieder andere Wissen, mit dem Verstand kaum zu begreifen, denn es scheint ‚höher als alle Vernunft‘.

© Rolf Höge

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Trocken. Was nun? – Ein Weg in zufriedene Abstinenz

Der Weg in ‚zufriedene Abstinenz‘ bedeutet zunächst einmal, eine Entscheidung zu treffen, nämlich die Entscheidung abstinent leben zu wollen. Damit ändert man die Blickrichtung von ‚ich will nicht mehr trinken’ hin zu ‚ich will zufrieden abstinent leben’

Wenn ich also diese Entscheidung getroffen habe, dann steht mir das ‚Lösungsmittel’ Alkohol in all den Problemsituationen nicht mehr zur Verfügung. Sich nach Stresssituationen abends gemütlich mit einem Glas Rotwein zu entspannen, taugt für einen Alkoholiker nicht als Entspannungsmethode. Sich mal eben etwas Mut anzutrinken, bevor man beispielsweise eine Frau zum Tanzen auffordert, ist ebenfalls nicht angesagt. Das Gefühl, sich ausgegrenzt zu fühlen, weil man auf Partys keinen Alkohol trinkt, kann man nicht einfach mal so wieder wegsaufen. Wenn die Entscheidung zur Abstinenz wirklich getroffen wurde, steht die Krücke Alkohol nicht mehr zur Verfügung. Und dann ist es tatsächlich so als würde man das Laufen neu lernen.

Aus diesem Grund halte ich auch Selbsthilfegruppen für wichtig. Denn dort sitzen trockene Alkoholiker, die bereits laufen können. Sie sind der lebende Beweis dafür, dass ein Leben ohne Alkohol möglich und erstrebenswert ist.
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Nun erkläre ich in meinem Ratgeber „Trocken. Was nun?“ nicht, was man nun in der einen oder anderen Problemsituationen tun soll anstatt zu trinken. Denn es geht ja um Wege in eine „zufriedene“ Abstinenz, nicht um Trinkalternativen.

Zufriedene Abstinenz ist kein fertiges Produkt, kein Ideal, das am Ende eines langen, schwierigen Weges steht. Man kann sie nicht suchen, um sie letztend­lich zu finden. Man muss sie entdecken, für sich ganz persönlich. Das heißt, man wird nicht irgend­wann an einem Zielpunkt ankommen, den man dann „zufriedene Abstinenz“ nennt und den man nur zu halten braucht.

Zufriedene Abstinenz gleicht einer Entdeckungsreise, einer langen Fahrt und der Sinn dieser Fahrt ist die Reise selbst. Dabei kann man auch schon einmal in einen Stau geraten. Es gilt aber, sich auf dieser Fahrt selbst immer besser kennen und verstehen zu lernen und dabei mehr und mehr zu entdecken, was für einen ganz persönlich Zufriedenheit bedeutet.

„Trocken. Was nun?““ können Sie hier beziehen.

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Berührungen-Cover2-Vorders-epubliWorte berühren auf unterschiedliche Weise. Sei es das gefühlvolle Liebesgedicht, die szenische Skizze einer betroffen machenden Realität oder die Humoreske, die zum Schmunzeln einlädt.

Wenn sich die Wege des Autors und des Lesers für kurze Zeit kreuzen, ist es die Berührung durch den Text, die Begegnung zulässt.

„Es ist das Herz des Dichters, das die Worte schafft. Nicht der Reim, Gefühl hat Kraft“.

Meine Autorenlesung habe ich nun aktualisiert und unter das Motto ‚Berührungen‘ gestellt.

Menschen, die meine Texte respektieren und gerne zuhören, stellen für mich eine besondere Art der Berührung dar: eine Begegnung mit dem Ziel, sich durch Worte auf die eine oder andere Weise näher zu kommen und sei es auch nur für die Zeitspanne eines Abends.

Lesezeit: ca. 40 Minuten. Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Fühlen Sie sich frei, mit mir Kontakt aufzunehmen.

Kontaktinformationen finden Sie auf meiner Homepage
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Übrigens trete ich auch gerne mit Menschen in Kontakt, die sich vorstellen können, eine solche Lesung musikalisch mit aufzulockern. Denkbar ist auch die Kreation eines musikalischen Hintergrundes zu meinen Texten. Bei allem sollte der Spass im Vordergrund stehen. Vielleicht entwerfen wir gemeinsam etwas Neues…zumindest für uns 🙂