Agenten lieben fastfood

Wie aus unterrichteten Kreisen verlautete, sollen schon jetzt mehr als die Hälfte der über ganz Deutschland verbreiteten McRonald Restaurants zu CIA-Anwerbstellen umfunktioniert sein.
„Dies geschieht durchaus in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur“, teilte ein Sprecher der Fastfood-Kette mit.
Doch nicht der James Bond der Zukunft sei gesucht, sondern eher der 1-Dollar-Mini-Jobber für leichtere Oberservationsaufträge im subversiven In- und Umfeld. Wer aber denkt, ein herkömmliches Bewerbungsschreiben würde genügen, der irrt.
„Wir legen großen Wert darauf, dass Bewerbungen für uns nur in Code-Form erkennbar sind“, meinte dazu der heutige Filialleiter und Ex-Cia-Agent Max Krautwickel.
Wer beim Aufessen eines BigRon nicht mindestens ein großes C stehen lässt, sei bei der Bewerberauswahl schon durchgefallen.

© rh

Auf meiner Homepage können Sie sich über eine Autorenlesung informieren.

Was denkst du, sollte ich tun?

Was denkst du,
sollte ich tun,
wenn die Welt um mich herum
zu zerbrechen droht?

Was denkst du,
sollte ich tun,
wenn der Baum,
der mir seinen Schatten zuwarf,
gefällt am Boden liegt?

Was denkst du,
sollte ich tun,
wenn die Wärme der Sonne nicht ausreicht,
das Eis in ihren Herzen zu schmelzen?

Was denkst du,
sollte ich tun,
wenn die Kinder
mit den Fingern auf die Väter deuten?

Glaubst du
es bleibt mir noch Zeit,
zu entscheiden?

© rh

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Das Blog hat die Führung übernommen

Sitze mal wieder vor dem PC und bearbeite die Tastatur. Ein neuer Eintrag für das Blog muss her, für dieses gefräßige, nimmersatte Ungeheuer.

Text will es fressen., täglich, regelmäßig. Seien es auch nur wenige Sätze, sie müssen in das Blog. Es war meine freie Entscheidung, täglich neuen Content zu produzieren. Jetzt hält es mich gefangen, das Ungeheur, mit dem ich mich konfrontierte und das mein Gehirn jeden Tag fordert.

Schreiben wollte ich. Schreiben muss ich.

Das Blog hat die Führung übernommen – auf seine ganz besondere „art“.

© rh

Das Entgegenkommen

Ob man ihm denn nicht etwas entgegen kommen könne, stammelte Frederick in die Dunkelheit.
Er sehnte sich nach frischer Luft und strich sich über die Brust, als wolle er eine Fliege verscheuchen.
Ob man ihm denn nicht etwas entgegen kommen könne, ihm noch eine Chance geben könne, fragte er noch einmal.
Nein, antwortete der Tod.

(c) rh

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Video – In A Real Life’s Storm

Tja, wie ich bereits erwähnte, enstehen manchmal solche songs am PC. – Zwar nicht meisterhaft gesungen und mit einfachen Mitteln bearbeitet, aber Spass hat es gemacht:-)

In A Real Life’s Storm

Mama was a tailor
but she didn’t sue my Jeans.
I had to go my way
guess you know what it means.

Papa lost his soul
in searching for a goal
but the only thing he found
was a deep deep ground

In a real life’s storm
in a real lefe’s storm.
I’ll try to find my heart back
in a real life’s storm.
In a real life’s storm…

Had no inspiration for the Life I had to live
Some women taught me wrong
all night long
So all you can exspect
is a man whose heart feels warm
And if you wonna start now
let’s feel the real Life’s storm

© rh

Mann hat ja Stil

”Gaby muss länger im Krankenhaus bleiben Wir sollten uns wieder öfter sehen, Nicole.“
Der Ober kam und Harald kostete mit aufgesetzter Kennermiene den Wein. Nicole nippte nur an ihrem Glas.
”Du meinst, ich könnte ja wieder einmal für eine Weile einspringen?”
Harald überging die Frage, und Nicole stieß nach:
”Als Ersatzfrau sozusagen.”
”Du scheinst heute nicht gerade deinen besten Tag erwischt zu haben. Hattest du Probleme?”
”Weshalb habt ihr beide eigentlich geheiratet?” ,wollte Nicole wissen.
”Was soll diese Fragerei? Gaby und ich – wir lieben uns!”
”Sie dich oder du sie?”
Er zog die Stirn in Falten.
”Jetzt höre aber auf! Ich weiß wirklich nicht, was du von mir willst.”
”Vielleicht möchte ich heute mehr über den Mann wissen, mit dem ich vor einigen Wochen geschlafen habe.” –
”Es hatte dir ja wohl gefallen?”
Es klang höhnisch, abwertend. Aber Nicole spürte das Lauern auf ihre Antwort.
”Glaubst du?” lächelte sie ihn freundlich an.
Harald wurde unsicher, sagte nichts mehr. Sie gönnte ihm diese Sekunden, dann lenkte sie ein.
”Du hast recht: es hatte mir gefallen.”
Er war beruhigt, trank von seinem Wein, hakte das Thema für sich ab. –
”Die Betonung lag auf ‘hatte’, Harald. – Es ‘hatte’ mir gefallen.”
”Was willst du damit sagen?”
”Ich möchte jetzt gehen ”, klang es ruhig von ihr herüber.
”Du wirst dich schon noch etwas gedulden müssen. Ich habe doch nicht umsonst bestellt.“
Nicole stand auf und kramte in ihrer Handtasche.
”Das dürfte wohl reichen für den Wein. Du bist eingeladen.”
Ein Zwanzig-Euro-Schein flatterte auf den Tisch. Ein paar Augenblicke später hatte Nicole das Lokal verlassen.
Als Harald am nächsten Tag den Blumenladen verließ und auf das Krankenhaus zusteuerte, war er überzeugt, wieder einmal richtig gewählt zu haben.
Eigentlich hatte er für Gaby einen großen, bunten Blumenstrauß kaufen wollen und sich dann doch für eine einzelne, langstielige rote Rose entschieden.
Mann hat ja Stil.

© rh

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