Schön, wenn ihr zu mir findet

Nun beginne ich auch auf meiner eigentlichen Homepage zu bloggen.  Manche Leser störte der Blogname ‘Laienautor‘.  Also habe ich beschlossen, zweigleisig zu fahren: ich schreibe sowohl auf dem einen wie auf dem anderen Blog. Was nicht heißen soll, dass die Blogeinträge identisch sein werden. Gerne verweise ich dabei auch auf meinen Ratgeber „Trocken. Was nun? – Wege in eine zufriedene Abstinenz„. Sicherlich können auch Auszüge aus diesem Buch interessant sein und ich werde das in meinen Blogeinträgen berücksichtigen.

Aber hauptsächlich will ich auf  meiner Homepage in unregelmäßigen Abständen mitteilen, was mir so im Kopf herumschwirrt und auf diese Weise meine Gedanken ‚freilassen‘, den Kopf freischreiben von Gedankenflut, von Blitzlichtern im Kopf. Auf die gleiche Weise entstanden meine Lesetexte, die zum Nachdenken anregen dürfen, aber auch das Schmunzeln nicht außer Acht lassen.

Meine freigelassenen Gedanken, niedergeschrieben in Kurzgeschichten, Glossen und Gedichte ermöglichen mir während einer Autorenlesung die Begegnung zum Leser. In meinem Buch „Freischreiben“ habe ich Texte, die so entstanden sind, zusammengetragen und unter der ISBN-10: 3745094352 veröffentlicht.

Da ich in Mannheim geboren bin und perfekt „Monnemerisch“ spreche, sind in „Freischreiben“ auch Gedichte und Prosa in diesem Dialekt zu finden, wie beispielsweise das Gedicht „Vun de Sunn“

Donn gucke mer mol, ob’s hiehaut. (Sehen wir mal, ob es funktioniert). Ich würde mich freuen, wenn ihr den Weg auf meine Homepage finden würdet.

Herzliche Grüße Rolf

 

 

 

 

Advertisements

Vun de Sunn

Vun de Sunn
ded isch gern schreiwe,
vun de Sunn.

Vun
de Lederhosse,
vum Barfusslaafe,
vum Zitroneeis
uffm Bodde.

Vun de Sunn
muss isch schreiwe,
vun de Sunn.

Wie se gonnge is
nach jeder Ohrfeig,
wie se mer gfehlt hot
mit de Flasch am Hals

Vun de Sunn
ded isch so gern schreiwe
vun de Sunn.

Wie se widder uffgonge is,
vum Noiblinzle,
vum Kopp on moiner Schulter:
so rischdisch alles

Ja, vun derre Sunn
will isch schreiwe,
weil se widder schoint –

jetzt
iwwer dir
iwwer mir.

© Rolf Höge

Besuchen Sie doch auch meine Homepage. Vielleicht haben Sie auch Interesse an einer Autorenlesung? Dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf.