Meine ganz besondere Macke

Es mag Menschen geben, die bevorzugen ein kühles Bier vor dem Fernseher und die Gemütlichkeit ihrer Couch. Mag sein, dass da noch ein wenig Knabbergebäck greifbar ist, und der Ascher nebst Rauchutensilien in unmittelbarer Nähe steht.

Von all diesen Menschen unterscheide ich mich nur unwesentlich. Auch ich bevorzuge die Gemütlichkeit, wenn ich mit meiner Fernbedienung das abendliche TV-Programm durchforste. Der Unterschied liegt aber deutlich in der Wahl der Genussmittelchen neben mir.

Zunächst ist da mal der Gang zum Kühlschrank und dort im Speziellen das Öffnen des Eisfaches. Genau hier liegt dann das Objekt meiner Begierde: eine Tafel Schokolade, fast tiefgefroren. Ja, tiefgefroren! Während der eine oder die andere ein Schokoladenstückchen zartschmelzig auf der Zunge gewohnt ist, besteht mein Höchstgenuss darin, eben jenes Stückchen sanft mit den Schneidezähnen anzuknabbern.

Aber das Anknabbern von Schokolade alleine reicht natürlich für so einen Fernsehabend nicht aus. Salzstangen, besser gesagt, sogenannte Salzletten, müssen her! Und nach jedem Schokoladenabknabber-Ritual führe ich mir, noch während die Schoko auf der Zunge vergeht, ein Salzlettelchen in den Mund, was zu einem angenehmen, in sich abgerundeten,  schokosalzigen Geschmacksaroma führt.

Selbstverständlich wäre ein kühles Bierchen dazu vollkommen unangebracht. Deshalb unterschiedet sich mein Getränk, mit dem ich mir einen solchen TV-Abend verschönere, wohl ganz und gar von allen herkömmlichen Fernsehabendgetränken. Ich liebe es, meinen schoko-salzigen Genuss noch mit fettarmer Milch, meist unter 0,3 %, zu verfeinern. An so einem Abend ist eine Tafel Schokolade und eine Packung Salzletten sowie 1/2 Liter Milch für mich obligatorisch.

Köstlich, genau das ist meine Macke, und ich liebe sie. Abnehmen werde ich sicherlich auch noch. /rh

 

Gerne lade ich Sie ein, auch meine andere Homepage zu besuchen.

 

 

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Autor: Rolf Höge

Dieses Blog begleitet meine Homepage www.rolf-hoege.de - Laienautor nenne ich mich hier, weil ich nicht vorrangig professionell schreibe und damit Geld verdiene, sondern eher als Laie meine Texte produziere und vorstelle, d.h. 'nicht professionell'. Wenn ich schreibe, male oder gestalte, bin ich in Kontakt mit mir und dem, was in mir ist. Ich erlebe dies als etwas sehr Persönliches, Eigenes und ich bin durchaus geneigt, diese Prozesse als meine individuelle, spirituelle Erfahrung zu bezeichnen. Ich bin Mitglied im Literarischen Zentrum Mannheim "Die Räuber 77", Mitglied in der Künstlergruppe "fx - fundus artifex", Mitglied im "Künstlerverein Bürstadt".

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