Werd‘ mich der Wirklichkeit nun stellen

Im Stadtpark füttert sie die Tauben,
zuhause ihren Hund.
Darf mir mein Lächeln wohl erlauben,
zu dieser späten Stund’.

Wohl weiblich ihre Formen
und auch ihr Konterfei
ein wenig fern der Normen
und gar kein Einheitsbrei.

Doch wollt’ ich mit ihr bandeln,
buhlen um im Herzen einen Platz,
wie sehr müsst’ ich dann handeln:
besetzt! zeigt mir die Katz.

Werd’ mich der Wirklichkeit nun stellen:
bin ohne Glück,
es läuft nicht rund.
Denn wahrlich, ach, ich kann nicht bellen.
Am Morgen nicht, und nicht zur Abendstund’.

© rh

Entstanden aus der Betrachtung so vieler vierbeiniger Lieblinge der Frauenwelt ím Internet.

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