legt die blume auf die gräber

die
rote fahne
zeugt
vom
roten blut

die
rote nelke
blutet
nicht mehr

legt
die blume
besser
auf
die gräber

lasst
die toten
ihre
fahne schwenken
damit
sie
weiter lebt

© rh

Ein paar Gedanken zum 1. Mai, dem „Tag der Arbeit“.
Wenn Sie sich für meine Texte interessieren, besuchen Sie doch auch einmal meine Homepage und informieren sich über eine Autorenlesung.

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Autor: Rolf Höge

Dieses Blog begleitet meine Homepage www.rolf-hoege.de - Laienautor nenne ich mich hier, weil ich nicht vorrangig professionell schreibe und damit Geld verdiene, sondern eher als Laie meine Texte produziere und vorstelle, d.h. 'nicht professionell'. Wenn ich schreibe, male oder gestalte, bin ich in Kontakt mit mir und dem, was in mir ist. Ich erlebe dies als etwas sehr Persönliches, Eigenes und ich bin durchaus geneigt, diese Prozesse als meine individuelle, spirituelle Erfahrung zu bezeichnen. Ich bin Mitglied im Literarischen Zentrum Mannheim "Die Räuber 77", Mitglied in der Künstlergruppe "fx - fundus artifex", Mitglied im "Künstlerverein Bürstadt".

Ein Gedanke zu „legt die blume auf die gräber“

  1. Hmmmja, der „Tag der Arbeit“ ist nicht mehr, was er einmal war und die sozialen Errungenschaften werden mehr und mehr abgebaut, und nur wenige da, die schreien. Bestenfalls wird gejammert, hinterm Rücken des Chefs. „Zusammenhalt“ ist häufig ein Fremdwort geworden. Schade, denn nur Zusammenhalt führt zu Veränderung.
    Ein gutes Gedicht zu einem wichtigen Thema.

    Liebe Grüße,
    Holda Stern

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