Milchkaffee

Ich denke an Karin, die erste Liebe auf meinem Weg. Es folgten einige Lieben und viele Wege.

Lieben wollen geliebt werden, dafür sind sie da. Wege wollen gegangen werden, dafür sind sie da.

Vor mir steht der Milchkaffee. Nur das Bild einer Kaffeebohne prangt auf der Tasse. Keine Kuh weit und breit. Ich lächele kurz. Früchte wollen geerntet werden, denke ich, dafür sind sie da. Kühe wollen gemolken werden, dafür sind sie da.

Ich gehe jetzt auch weg. Soll sie ihren Milchkaffee selbst zahlen.

© rh

Sollten Sie an einer Autorenlesung interessiert sein, dann informieren Sie sich doch auf meiner Homepage.

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Autor: Rolf Höge

Dieses Blog begleitet meine Homepage www.rolf-hoege.de - Laienautor nenne ich mich hier, weil ich nicht vorrangig professionell schreibe und damit Geld verdiene, sondern eher als Laie meine Texte produziere und vorstelle, d.h. 'nicht professionell'. Wenn ich schreibe, male oder gestalte, bin ich in Kontakt mit mir und dem, was in mir ist. Ich erlebe dies als etwas sehr Persönliches, Eigenes und ich bin durchaus geneigt, diese Prozesse als meine individuelle, spirituelle Erfahrung zu bezeichnen. Ich bin Mitglied im Literarischen Zentrum Mannheim "Die Räuber 77", Mitglied in der Künstlergruppe "fx - fundus artifex", Mitglied im "Künstlerverein Bürstadt".

2 Kommentare zu „Milchkaffee“

  1. „Es folgten einige Lieben und viele Wege.“

    sehr schön formuliert.
    viele lieben, viele irrwege, zumindest bei mir.

    endlich angekommen, steinig ist er der weg.

    komm gut durch die woche

    gruss vom bengelchen

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