Nach außen ‚hui‘, doch innen ‚pfui‘

Sie fliegen zum Mond, erobern den Weltraum, symbolisieren mit monströsen Bauwerken die Freiheit des Individuums. Sie stehen für Fortschritt, ernennen sich zum Ordnungshüter und implantieren der Welt ihre Vorstellung von Gerechtigkeit. Sie ignorieren den Aufschrei der westlichen Welt und stützen sich auf ein mittelalterliches Strafrecht, das Sühne und Rache postuliert. Von ihren verhassten Glaubensgegnern unterscheiden sie sich offensichtlich nur in der Wahl der Mittel: die einen werfen mit Steinen, die anderen setzen die Todesspritze. Nach außen ‚hui‘, doch innen ‚pfui‘.

(c) rh

feelin' free

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Autor: Rolf Höge

Dieses Blog begleitet meine Homepage www.rolf-hoege.de - Laienautor nenne ich mich hier, weil ich nicht vorrangig professionell schreibe und damit Geld verdiene, sondern eher als Laie meine Texte produziere und vorstelle, d.h. 'nicht professionell'. Wenn ich schreibe, male oder gestalte, bin ich in Kontakt mit mir und dem, was in mir ist. Ich erlebe dies als etwas sehr Persönliches, Eigenes und ich bin durchaus geneigt, diese Prozesse als meine individuelle, spirituelle Erfahrung zu bezeichnen. Ich bin Mitglied im Literarischen Zentrum Mannheim "Die Räuber 77", Mitglied in der Künstlergruppe "fx - fundus artifex", Mitglied im "Künstlerverein Bürstadt".

7 Kommentare zu „Nach außen ‚hui‘, doch innen ‚pfui‘“

  1. xD Männer wär nichtmal so abwegig ^^

    Gestern war ein Bericht im TV über ne Münchner Partnerstadt in den USA die irgentwie auch Oktoberfest feiern. Da gibts dann „typisch Deutsch“ fritierte Sauerkrautbällchen 😀
    Außerdem gabs ein Bratwurstwettessen und eine Dame wurde gefragt ob das nicht ecklig ist. Sie meinte nur „Nein das ist klasse, wir Amis stehen drauf wenn Männer so viel und wie schweine essen und dabei schwitzen…“ 😀

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  2. wiederlich…..

    aber die deutschen sind ja nicht weit entfernt von der fettleibigkeit der amis…jeder 2te mann und jede 3te frau in deutschland sind bedrohlich übergewichtig, habe ich gestern erst im radio gehört.

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  3. Die Todesstrafe ist wohl ein sehr trauriges Kapitel in der Menschheit. Letztlich zeugt sie davon, wie schwach wir angesichts des Bösen sind … Es ist sicherlich auch paradox, dass gerade die „Amerikaner“ (Ex-Europäer?), bzw. etliche amerikanische Staaten die Todesstrafe noch immer praktizieren. Zumal die Kriminalitätsrate sich nicht dadurch verändert ist.
    Nur dürfen wir beim „Fingerdraufzeigen“ nicht vergessen, dass hierzulande die „Todesstrafe“ im übertragenen Sinne gang und gebe ist, nicht umsonst gibt es den Ausdruck „jemanden mundtot machen“, „jemanden totschweigen“ usw. Mobbing hat verheerende Maße angenommen und wird von manch einem Arbeitgeber ignoriert, ja sogar unterstützt. Vielleicht sollten wir zunächst auch einmal auch vor unserer „europäischer“ Tür kehren, auch wenn ich die Empörung über die „echte“ Todesstrafe durchaus teile.

    Freut mich, wieder von Dir zu lesen …

    LG
    Holdastern

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